Am Di, den 27. Oktober geht es wieder los. Die Männergruppe trifft sich wieder alle zwei Wochen in der Zeit zwischen 17.00 – 19.00 Uhr.

Kommt gern zu einem ersten unverbindlichen Schnuppertreffen vorbei. Damit wir ungefähr wissen, wie viele Menschen kommen, bitten wir um kurze formlose Anmeldung über info@projekt-a4.de
Weitere Infos gibt es hier.

VERANSTALTUNGSHINWEIS

Eine Online-Diskussion des PROJEKT A4 anlässlich des Internationalen Männertages
2020
Datum: Fr, 06.11.2020 Zeit: 15:00 – 17:00 Ort: Videoplattform Zoom

Männliche Gewalttäterschaft gilt als „normal“. Weniger bekannt hingegen ist, dass sich die
mehrheitlich von Männern ausgeübte Gewalt auch überwiegend gegen Männer selbst richtet.
Männer werden überdurchschnittlich oft zu Opfern von Gewalt und diese widerfährt ihnen in
nahezu allen Lebensbereichen. Eine Tatsache, die nicht nur von den Betroffenen selbst
verleugnet, sondern auch gesellschaftlich weitgehend ignoriert wird.

„Entweder gilt jemand als Opfer, oder er ist ein Mann.“ Hans-Joachim Lenz

Die Verletzbarkeit (Vulnerabilität) von Männern ist ein Randthema in der Forschung aber auch in der öffentlichen Debatte. Wenn Männer im Zusammenhang mit Gewalt in Erscheinung treten,
dann vor allem, wenn sie selbst zu Tätern geworden sind. Die eigene Verletztheit muss ein
Mann klaglos wegdrücken können.

Was folgt aus der gesellschaftlichen Ignoranz gegenüber männlicher Verletzbarkeit? Welchen
Umgang mit männlichen Opfererfahrungen braucht es und sind Männer in Sachen Gewaltschutz
benachteiligt?

Darüber diskutieren:

Prof. Dr. Sylka Scholz: Männlichkeitssoziologin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena,
Geschlechterforschung, insbesondere Männlichkeitsforschung und Geschlechterbilder in Ost und Westdeutschland

Hans- Joachim Lenz: Sozialwissenschaftler. Mitbegründer der kritischen Männerforschung,
Mitautor der Pilotstudie „Gewalt gegen Männer in Deutschland“ vom BMFSFJ (2004)

Hagen Bottek: Männertherapeut und Berater beim PROJEKT A4 – Männerberatung in
Thüringen

Moderation: Christian Stadali (Wortwerk Weimar)

Ort: Videoplattform Zoom (Link wird vor der Veranstaltung verschickt)
Datum: Fr, 06.11.2020
Uhrzeit: 15:00 – 17:00 Uhr

Es wird um formlose Anmeldung über info@projekt-a4.de gebeten. Wenige Tage vor der Veranstaltung erhalten Sie den Link zum Zoom-Meeting.

„Mann kann keine Opfer sein – Die gesellschaftliche Ignoranz gegenüber männlicher Verletzbarkeit“ ist eine Veranstaltung des PROJEKT A4. Das PROJEKT A4 ist ein Beratungsangebot für männliche Opfer von häuslicher Gewalt und Stalking in Thüringen. In diesem Zusammenhang leistet das Projekt Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit.

Weitere Informationen unter www.projekt-a4.de

Weiterführende Links:
Prof. Dr. Sylka Scholz
Hans Joachim Lenz
Hagen Bottek (PROJEKT A4)
Christian Stadali (Wortwerk Weimar)

Das PROJEKT A4 wird gefördert vom Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit,
Frauen und Familie. Trägerverein ist der VEREINT gegen Gewalt e.V.
Für weitere Fragen steht Ihnen gern zur Verfügung:
Constance Kühn
Projekt A4
Tel: 0151-288 156 18

VERANSTALTUNGSHINWEIS

Filmvorführung „Hinter Türen“ und anschließender Diskussion mit Frauenhaus Jena e.V., Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt Erfurt und PROJEKT A4- Beratung für Männer als Betroffene von häuslicher Gewalt und Stalking

Zugangsdaten zum Zoom-Meeting: 

Zoom-Meeting beitreten
https://zoom.us/j/93360325770?pwd=SzNIeCtYOFBGNDVldElJMEFSQmlTUT09

Meeting-ID: 933 6032 5770
Kenncode: 465109

Immer wieder wird seit der Corona-Pandemie vor mehr häuslicher Gewalt gewarnt. Corona-Quarantäne und Finanznot stellen Risikofaktoren dar. Besonders Frauen und Kinder sind gefährdet. Doch entgegen klischeehafter Vorstellungen erfahren auch Männer Gewalt in engen sozialen Beziehungen.

Der Film „Hinter Türen“ macht das oft unsichtbare Phänomen häuslicher Gewalt sichtbar. In „Hinter Türen“ schildern zwei betroffene Frauen und ein betroffener Mann ihre Erfahrungen als Opfer von häuslicher Gewalt in Form von verbaler, emotionaler, psychischer, finanzieller und körperlicher Nötigung.

Häusliche Gewalt stellt professionell Helfende unterschiedlicher Berufsrichtungen vor teilweise schwerwiegende Herausforderungen. Doch trotz der gesellschaftlichen Relevanz ist die Thematik bis heute in der Regel kein integraler Bestandteil in der Ausbildung sozialer Berufe und pädagogischer Fachkräfte. Dabei betrifft das Thema viele Professionen und ist zudem ein breit aufgestelltes Arbeitsfeld.

Im Anschluss an den Film ist eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema möglich:

Nach dem Film diskutieren die Mitarbeiterinnen des Frauenhaus Jena e.V. und der Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt Erfurt sowie ein Mitarbeiter der Männerberatung für männliche Opfer häuslicher Gewalt des Projekt A4.

Fragen, die dabei u.A. im Mittelpunkt der Diskussion stehen werden: Wie wirkt sich das Phänomen häuslicher Gewalt im Alltag aus? Ist häusliche Gewalt Privatsache? Welche Folgen hat die Corona-Pandemie? Wo finden Betroffene Hilfe und werden Männer in Sachen Opferschutz benachteiligt?

Zudem zeigt die Veranstaltung zukünftige Themenbereiche für Studium, Praktika, Bachelor- oder Masterarbeit und für die spätere Berufswahl auf.

Was? Filmvorführung „Hinter Türen“ und anschließende Diskussion

Wann? 29.10.2020 16:00

Wo? KuBuS Jena, Theobald-Renner-Straße 1a, 07747 Jena

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit Jenaer Frauenhaus e.V., der Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt Erfurt und dem PROJEKT A4 – Beratung für Männer als Betroffene von häuslicher Gewalt und Stalking in Thüringen statt im Rahmen der Alternativen Orientierungstage Jena. 

www.frauenhaus-jena.de

www.interventionsstelle-erfurt.de

www.projekt-a4.de