Jena, 30.11.2021

Die Gewalt in Partnerschaften ist in Deutschland weiter auf hohem Niveau. Das zeigt die kürzlich veröffentlichte Kriminalstatistische Auswertung des Bundeskriminalsamts. Überwiegend sind Frauen betroffen, aber auch immer mehr Männer tauchen in der Statistik auf. 2020 gab es einen Anstieg von mehr als 7 Prozent bei den männlichen Betroffenen. 

„Der Anstieg männlicher Anzeigensteller in der Kriminalstatistik ist ein starkes Argument, Männer als Betroffene insgesamt stärker wahrzunehmen“ sagt Hagen Bottek vom PROJEKT A4. 

Wie ist der Anstieg zu erklären? Das lest ihr in der Mitteilung der Bundesfach- und Koordinierungsstelle Männergewaltschutz 

Hier geht’s zur Pressemitteilung der BFKM 

+++PROJEKT A4 Podcast MÄNNERVERSTEHER* mit Spezialfolge anlässlich des Internationalen Männertags am 19.11.2021+++


Hier geht’s zur Youtube-Premiere am Fr, den 19.11.

„Mann kann kein Opfer sein?“ Etwa jedes fünfte Opfer von Partnerschaftsgewalt ist männlich. Über
90 Prozent der Männer bringen die Taten jedoch nie zur Anzeige. Die Tatsache, dass auch Männer
von häuslicher Gewalt betroffen sind, tritt langsam ins Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit. Es
gibt Beratungsstellen, ein Hilfetelefon und sogar einige wenige Schutzwohnungen für männliche
Betroffene in Deutschland. Gleichzeitig steht das Konstrukt „Männlichkeit“ als solches im Zentrum
breiter gesellschaftlicher Debatten und Kontroversen. Weiterlesen